» U-Bahnhof Arabellapark (U4)
Der östlichen Endbahnhof der Linie U4 am Arabellapark wurde von der Architektin Ingeborg Bielinski geplant und gestaltet. Sein Bau musste wegen der gleichzeitigen Bebauung der darüberliegenden Areale vorgezogen werden. Die Namenspatronin "Arabella" ist eine Oper von Richard Strauss, dessen Werke die Straßennamen in der Umgebung prägen.
Der in einer Kurve liegende Bahnhof hat Böden und Säulenverkleidungen aus hellem Granit, die Wände sind mit grauen Längspaneelen gestaltet. Der darüberliegende Deckenraum ist dunkelblau gestrichen und verschwindet dadurch aus dem Sichtfeld des Betrachters.
Die Beleuchtung ist nicht wie sonst meist üblich mit durchgehenden Leuchtbändern ausgeführt, sondern bestehen aus drei Reihen runder Lampen, die zwischen der Stützenreihe beziehungsweise im ansteigenden Deckenbaldachin angeordnet sind.
Der Streckentunnel hinter dem Arabellapark wurde großzügig weitergebaut, da man Mitte der 1980er Jahre noch von einem zügigen Weiterbau der U4 Richtung Englschalking ausging. Der derzeit als Abstellanlage genutzte Tunnel führt bis an den geplanten Bahnhof Cosimapark, der gut 600 Meter vom hier beschriebenen Endbahnhof der U4 entfernt liegt.
Direkt angrenzend zum U-Bahnhof befindet sich das Stadtteilzentrum Bogenhausens mit einem großen Busbahnhof und zahlreichen Geschäften und Ärzten. Vom östlichen Sperrengeschoss aus liegt das Krankenhaus Bogenhausen in fußläufiger Entfernung, es besteht außerdem Anschluss an die Tram nach St. Emmeram.
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