» U-Bahnhof Michaelibad (U5)
Der U-Bahnhof Michaelibad hatte bis zur Eröffnug der U2 zur Messe eine Erschließungswirkung für den ganzen Münchner Osten. Der dafür angelegte Busbahnhof wurde im Jahr 2005 geschlossen. Der Bahnhof liegt komplett unter der Heinrich-Wieland-Straße in der Nähe des namensgebenden Hallen- und Freibades.
In seiner Gestaltung liegt er nahe am Normaltyp der 1980 eröffneten Bahnhöfe der U8/1, eine Besonderheit ist die nach Osten hin führende Rampe zum Sperrengeschoss. Große, vertikale angeordnete grüne Wandpaneele sind in Gruppen zusammengefasst und mit abgerundeten Ecken an den Bahnsteigwänden gruppiert. Die Säulen sowie die Wände in den Sperrengeschossen sind mit gelben und grünen Keramikfliesen besetzt. Die Böden sind mit Isarkiesel-Kunststeinen ausgelegt, die Decken mit Aluminium-Lamellen verblendet. Zwei (ursprünglich vier) Lichtbänder ziehen sich über die ganze Länge des Bahnsteiges.
Während des Baus musste die ehemals dort verkehrende Straßenbahnlinie 24 in die Hechtseestraße verlegt werden, um auch für die Bauzeit zwischen 1973 und 1980 eine Nahverkehrsanbindung Neuperlachs zu gewährleisten. Bis zur Eröffnung des Ostastes der U2 war Michaelibad ein wichtiger Busknoten für die Anbindung der östlichen Stadtteile Berg am Laim und Trudering.
Der U-Bahnhof liegt direkt unter der Trasse für eine ehemals geplante Osttangente des Münchner Hauptstraßennetzes.
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