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	<title>muenchnerubahn.de</title>
	<link>http://www.muenchnerubahn.de/</link>
	<description>Aktuelles zur Münchner U-Bahn</description>
	<language>de-de</language>
	<pubDate>Sun, 21 Mar 2010 18:10:52 +0100</pubDate>

		          

	<item>
	<title>"Münchner Fenster": Infotainment und neues Fahrgastinformationssystem in den Zügen</title>
	<description>
	&lt;p&gt;&lt;span class='bildtextbox floatright'&gt;&lt;a rel='lightbox' title='Neues Fahrgastinformationssystem: Fotomontage im C-Zug' target='pic_infotainment_czug' class='snap_noshots' href='http://www.muenchnerubahn.de/bild/gross/infotainment_czug.jpg'&gt;&lt;img  src='http://www.muenchnerubahn.de/bild/mittel2/infotainment_czug.jpg' alt='Neues Fahrgastinformationssystem: Fotomontage im C-Zug'  width='300' height='225' /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span class='bildtext'&gt;Fahrgastfernsehen&lt;br /&gt;im C-Zug&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;Viele Städte haben es bereits: Sogenannte Infotainmentsysteme informieren und unterhalten die Fahrgäste während der Fahrt mit aktuellen Informationen, finanziert durch Werbung. Auch in München wird jetzt ein zweiter Anlauf gestartet, ein solches System flächendeckend in der U-Bahn sowie der Trambahn zu installieren. Der Einbau soll etwa in der Mitte dieses Jahres starten.&lt;/p&gt;
&lt;!--STOPPRE--&gt;
&lt;p&gt;Bereits im Jahr 2001 wurde in München in Form von &quot;U-Info&quot; der Versuch unternommen, ein solches System zu etablieren. In zwei U-Bahn-Langzügen waren hier Monitore installiert worden, die neben dem Informations- und Werbeprogramm auch die nächste Haltestelle angezeigt haben. Im Frühjahr 2003 musste allerdings der private Betreiber Insolvenz anmelden, womit das Projekt, das bei den Fahrgästen nach den Umfragen gut angekommen ist, scheiterte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diesmal hat sich die MVG daher entschlossen, auf einen wirtschaftlich stabilen Partner, der seit drei Jahren schwarze Zahlen schreibt und schon 10 Jahre Erfahrungen in diesem Bereich sammeln konnte, zurückzugreifen. Aus 9 Bewerbern wurde hier die Firma &quot;Berliner Fenster&quot; ausgewählt, die in Berlin seit dem Jahr 2000 in 1106 U-Bahnwagen insgesamt 3768 Doppelmonitore betreibt - und Umfragen zufolge dort von 82% der Fahrgäste mit &quot;gut&quot; oder &quot;sehr gut&quot; bewertet wird. Für das &quot;Münchner Fenster&quot;, wie das neue System getauft wurde, wird in München ein eigenes Studio mit sechs Mitarbeitern gegründet, das für die mindestens 80% redaktioneller Inhalte der Sendeschleife verantwortlich sein wird. Der Geschäftsführer der Berliner Firma, Andreas Orth, rechnet mit einer Anfangsinvestition von etwa 0,5 bis eine Million Euro, und erwartet, in etwa zwei Jahren schwarze Zahlen schreiben zu können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class='bildtextbox floatleft'&gt;&lt;a rel='lightbox' title='Neue Fahrgastinformation: Der Linienverlauf' target='pic_infotainment_linienverlauf' class='snap_noshots' href='http://www.muenchnerubahn.de/bild/gross/infotainment_linienverlauf.jpg'&gt;&lt;img  src='http://www.muenchnerubahn.de/bild/mittel4/infotainment_linienverlauf.jpg' alt='Neue Fahrgastinformation: Der Linienverlauf'  width='400' height='133' /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span class='bildtext'&gt;Anzeige des Linienverlaufs&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;Hauptziel von Seiten der MVG ist allerdings nicht das Infotainmentsystem, sondern eine deutliche Verbesserung der Fahrgastinformation, da ein großer Teil der Münchner U-Bahn-Züge nach wie vor über keine optische Haltestellenanzeige verfügt, und die Fahrgäste daher nur über deutschsprachige Fahrerdurchsagen mit einer &quot;gewissen Schwankungsbreite&quot; in der Qualität informiert werden. Die Kombination von Fahrgastinformation und Infotainment in einem gemeinsamen System ermöglicht es der MVG, die an den Werbeerlösen beteiligt wird, nicht nur, dass sich die Kosten von etwa 6,5 Millionen Euro für die Installation bereits nach wenigen Jahren amortisieren, sondern soll auch langfristig einen Beitrag zur Finanzierung des Münchner Verkehrssystem leisten. Dabei gibt es eine klare Trennung zwischen den beiden Systemen: In einem gemeinsamen Gehäuse sind zwei Monitore nebeneinander untergebracht. Während der rechte Monitor eine Mischung aus Information, Unterhaltung und Werbung zeigt, wird der linke Monitor ausschließlich von der MVG für die Fahrgastinformation verwendet.
&lt;h3&gt;Fahrgastinformation&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class='bildtextbox floatright'&gt;&lt;a rel='lightbox' title='Neue Fahrgastinformation: Abfahrtszeiten der Anschlüsse' target='pic_infotainment_anschlussuebersicht' class='snap_noshots' href='http://www.muenchnerubahn.de/bild/gross/infotainment_anschlussuebersicht.jpg'&gt;&lt;img  src='http://www.muenchnerubahn.de/bild/mittel4/infotainment_anschlussuebersicht.jpg' alt='Neue Fahrgastinformation: Abfahrtszeiten der Anschlüsse'  width='400' height='133' /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span class='bildtext'&gt;Anschlußübersicht&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;Neben der Anzeige der nächsten Haltestelle erfährt der Fahrgast hier auch Linie und Ziel des Zuges, die Umsteigemöglichkeiten, Hinweise auf Sehenswürdigkeiten sowie die Ausstiegsseite, außerdem wird die Uhrzeit und an Endstationen die Zeit bis zur Abfahrt angezeigt. In der zweiten Ausbaustufe sollen auch die minutenaktuellen Abfahrtszeiten der Anschlüsse an der nächsten Station angezeigt werden, die aus den selben Quellen wie MVG Live sowie die Zugzielanzeiger am Bahnsteig gespeist werden. Hierfür muss allerdings noch ein Datenübertragungsnetz aufgebaut werden, so dass diese Funktionalität erst nach und nach zur Verfügung stehen wird. Begonnen werden soll hier bei den großen Umsteigebahnhöfen. Außerdem kann von der Betriebszentrale der MVG ein Laufband mit aktuellen Informationen über Bauarbeiten oder Störungen analog zu den Zugzielanzeigern eingeblendet werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Automatische Haltestellenansagen sollen vorerst nicht nachgerüstet werden.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Ablauf der Ausrüstung&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Installiert werden sollen 1432 Doppelmonitore in der U-Bahn, und 680 Doppelmonitore in der Trambahn. Die Ausschreibung der Monitore läuft momentan, so dass etwa Mitte dieses Jahres mit der Installation begonnen werden soll. Die U-Bahn erhält dafür pro Wagen vier Doppelmonitore, von denen jeweils zwei Doppelmonitore in einem Gehäuse Rücken an Rücken verbaut sind. Die einzelnen Monitore haben eine Bilddiagonale von mindestens 17 Zoll im Format 16:9. Da die Inhalte in HD-TV-Qualität dargestellt werden sollen, werden die Abstellanlagen, Endbahnhöfe und Knotenbahnhöfe mit breitbandigen Funkverbindungen ausgerüstet, über die die aktuellen Informationen auf den Zug überspielt werden können. Diese Funkverbindung wird gleichzeitig auch für die Verkehrsinformationen (Störungsticker, aktuelle Abfahrtszeiten der Anschlüsse) mitgenutzt, außerdem wird die MVG auf Anfrage der Polizei darüber auch den Videospeicher der Überwachungskameras auslesen können. Eine Live-Übertragung der Videobilder ist allerdings nicht geplant.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ausgestattet werden alle B- und C-Wagen, von den A-Wagen sollen aber nur die Serien A2.5 und A2.6 (Baujahr ab 1982), die noch über 10 Jahre im Einsatz sein werden, nachgerüstet werden. Insgesamt werden damit 358 Wagen mit dem System ausgerüstet. Alle Arbeiten sollen im Jahr 2014 abgeschlossen sein. In den Bussen soll allerdings nur das bestehende Fahrgastinformationssystem erweitert werden, da es hier Probleme mit der Deckenhöhe gibt, und außerdem ohnehin 80% der Fahrgäste zumindest einen Teil ihrer Fahrt mit einem Schienenverkehrsmittel zurücklegen.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Infotainment&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class='bildtextbox floatright'&gt;&lt;a rel='lightbox' title='Andreas Orth, Geschäftsführer Berliner Fenster, und Herbert König, Geschäftsführer MVG' target='pic_infotainment_orth_koenig' class='snap_noshots' href='http://www.muenchnerubahn.de/bild/gross/infotainment_orth_koenig.jpg'&gt;&lt;img  src='http://www.muenchnerubahn.de/bild/mittel2/infotainment_orth_koenig.jpg' alt='Andreas Orth, Geschäftsführer Berliner Fenster, und Herbert König, Geschäftsführer MVG'  width='300' height='200' /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span class='bildtext'&gt;Geschäftsführer Andreas Orth&lt;br /&gt;(links) ist zuständig für die Inhalte&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;Bei dem Infotainmentsystem soll großer Wert auf die Qualität der Inhalte gelegt werden. Daher werden maximal 20% der 15minütigen Sendeschleife aus Werbung bestehen, der Rest aus redaktionellen Informationen. Die MVG darf außerdem bis zu 15% des Programms mit eigenen Inhalten, wie Baustellen- oder Tarifinformationen, bestücken. Konkret soll sich das Programm aus folgenden Elementen zusammensetzen:
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Nachrichten: 5 Minuten, davon drei minuten regionale Nachrichten&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Magazin: 3 Minuten&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Stadtinformationen (Veranstaltungen, Inhalte der MVG, Museen): 4 Minuten&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Werbung: 3 Minuten&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
Die Firma Berliner Fenster will dazu für den Nachrichtenteil mit externen Contentanbietern zusammenarbeiten, und so eine hohe Aktualität der Nachrichten gewährleisten. Dazu steht die Firma momentan in Verhandlungen mit verschiedenen Münchner Zeitungen, die nicht nur den &quot;dpa-Ticker abtippen&quot;, sondern die speziell für München relevanten Informationen herausarbeiten sollen. In Berlin werden die Nachrichten, die von n-tv sowie der Berliner Zeitung BZ produziert werden, momentan bis zu 40 mal am Tag aktualisiert, ähnlich hohe Raten sind auch für München gedacht. Bei besonderen Ereignissen wie der Fussball-WM arbeitet das Berliner Fenster darüber hinaus mit weiteren Anbieter wie Fußballzeitschriften zusammen. Ziel ist es, dass der Fahrgast &quot;aus Interesse&quot; hinsieht, und nicht, weil er sich dem Angebot nicht entziehen kann. Andreas Orth betrachtet die Arbeit seiner Firma als erfolgreich, wenn es ihnen gelingt, &quot;Ihnen jeden Tag ein Schmunzeln abzuringen und die subjektive Fahrzeit zu reduzieren&quot;.&lt;br /&gt;
Den Magazinteil und die Stadtinformationen in Form von längeren Beiträgen will das Münchner Fenster in einem eigenen Münchner Studio selbst produzieren, um so zu gewährleisten, dass die speziellen Anforderungen an die Beiträge in einem rein visuellen Medium erfüllt werden. Im Magazinbereich sollen zum Beispiel Beiträge aus den Themen Kino, Bundesliga und Nachtleben gezeigt werden, außerdem soll es einmal im Jahr analog zu Berlin ein Kurzfilmfestival mit dem Namen &quot;Going Underground&quot; geben, bei dem eine Woche lang 14 Kurzfilme, die im letzten Jahr aus über 600 Einsendungen aus der ganzen Welt ausgewählt wurden, gezeigt werden. Die Fahrgäste können hier im Internet abstimmen und den besten Film wählen. Außerdem sind auch andere Formen der Zuschauerbeteiligung geplant wie zum Beispiel ein &quot;Foto des Tages&quot;, das aus Zuschauereinsendungen ausgewählt werden wird.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Die Programmzusammenstellung soll dabei tageszeitabhängig in Zweistundenblöcken gestaltet werden. So sollen zur Berufsverkehrszeit Inhalte gezeigt werden, die für Münchner besonders interessant sind, während ab 10 Uhr vermehrt an Touristen gerichtete Informationen bevorzugt werden. Am Abend wird sich das Programm mehr an die Zielgruppe der Partygänger richten. 
&lt;/p&gt;

&lt;h3&gt;Links&lt;/h3&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.berliner-fenster.de&quot;&gt;Berliner Fenster - Betreiber des Infotainmentsystems&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.goingunderground.de/&quot;&gt;Going Underground: Das jährliche Kurzfilmfestival im U-Bahn-Fernsehen&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;div style=&quot;display:none&quot;&gt;
&lt;ref&gt;&lt;a href=&quot;http://www.swm.de/dokumente/swm/pressemeldungen/2010/03/mvg20100304.pdf&quot;&gt;[pdf] Pressemeldung der Stadtwerke München&lt;/a&gt;&lt;/ref&gt;
&lt;ref&gt;&lt;a href=&quot;http://www.berliner-fenster.de/downloads/BF_PI_Fachmedien_Mchn.zip&quot;&gt;[zip] Pressemeldung Berliner Fenster&lt;/a&gt;&lt;/ref&gt;
&lt;/div&gt;	</description>
	<link>http://www.muenchnerubahn.de/aktuelles/2010/03/infotainment-fahrgastinfo/</link>
	<author>boris.merath@muenchnerubahn.de</author>
	<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 12:56:17 +0100</pubDate>
	</item>
		<item>
	<title>Slam Train – Der poetische Sonderzug in Münchens Untergrund</title>
	<description>
	&lt;p&gt;
&lt;span class='bildtextbox floatright'&gt;&lt;a rel='lightbox' title='Slam Train - 10 Jahre Münchner Poetry Slam - Geburtstagsfeier in zwei B-Wagen als fahrender Bühne' target='pic_slamtrain_1' class='snap_noshots' href='http://www.muenchnerubahn.de/bild/gross/slamtrain_1.jpg'&gt;&lt;img  src='http://www.muenchnerubahn.de/bild/mittel/slamtrain_1.jpg' alt='Slam Train - 10 Jahre Münchner Poetry Slam - Geburtstagsfeier in zwei B-Wagen als fahrender Bühne'  width='150' height='113' /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span class='bildtext'&gt;Slam-Train 2006&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;
Im Jahr 2006 sorgte ein zum Club umfunktionierter U-Bahn-Zug mit fünf Slampoetinnen und -poeten für Furore, die dort ihre Texte den teilweise überraschten Fahrgästen präsentierten. Am 6. Februar kehrt der poetische Zug in den Münchner Untergrund zurück und besinnt sich wie sein Vorgänger auf die Wurzeln des gesprochenen Wortes.&lt;/p&gt;
&lt;!--STOPPRE--&gt;
&lt;p&gt;Fünf Slampoetinnen und -poeten verschiedener Herkunft füllen den Zug mit lyrischem Leben. Mal in Prosa und mal in Versform thematisieren sie ihre Wurzeln oder unterhalten einfach nur das Publikum. An Bord sind die afroamerikanische Spoken-Word-Poetin Ellison Renee Glenn alias Black Cracker, die eine Auszeichnung als eine der zwölf besten Dichterinnen und Dichter New Yorks erhielt und u.a. ihre Erfahrung als lesbische Frau und Transgender lyrisch verarbeitet. Tommy Tesfu, Performance Lyriker nordostafrikanischer Herkunft, der deutsch-norwegische Slam-Meister Björn Högsdal und der griechisch-stämmige Nektarius Vlachopoulos nehmen in ihren sozialkritischen Texten schon mal auch sich selbst sowie ihre „Rolle als Migranten” aufs Korn. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Erstmals zu Gast in Deutschland ist Omar Musa, Australiens Poetry Slam Champion aus Sydney, der mit mal einfühlsam-melancholischer, mal bissig-ironischer Spoken-Word-Poesie seine malaysisch-muslimischen Wurzeln reflektiert. Er gilt als Australiens innovativste Stimme performativer Poesie. Moderiert wird die Veranstaltung von Ko Bylanzky, als DJ begleitet Rayl Patzak den „Slam Train”. Beide sind als Veranstalter des größten Poetry Slam Europas
bekannt, der regelmäßig im Substanz stattfindet.&lt;/p&gt;

&lt;h3&gt;Fahrplan&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Der Slam Train fährt am Samstag, 6. Februar, von 19 bis 22.30 Uhr in der U-Bahn zwischen &lt;a href='/netz/bahnhoefe/OZ/'&gt;Olympiazentrum&lt;/a&gt; und &lt;a href='/netz/bahnhoefe/SU/'&gt;Sendlinger Tor&lt;/a&gt; (Sonderfahrt – bei freiem Eintritt – ohne Fahrschein). Der Fahrplan für den Slam Train:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abfahrt &lt;a href='/netz/bahnhoefe/OZ/'&gt;Olympiazentrum&lt;/a&gt; (Gleis 4):&lt;br /&gt;
&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;19.03 Uhr/19.43 Uhr/20.23 Uhr/21.23 Uhr/22.03 Uhr&lt;br /&gt;
Abfahrt &lt;a href='/netz/bahnhoefe/SU/'&gt;Sendlinger Tor&lt;/a&gt; (Gleis U1/U2 Richtung &lt;a href='/netz/bahnhoefe/HU/'&gt;Hauptbahnhof&lt;/a&gt;):&lt;br /&gt;
&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;19.20 Uhr/20 Uhr/20.40 Uhr/21.40 Uhr/22.20 Uhr.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Veranstalter: Kulturreferat der Landeshauptstadt München&lt;/p&gt;
&lt;div style=&quot;display:none&quot;&gt;&lt;ref&gt;Rathaus-Umschau vom Dienstag, 3. Februar 2010 (Ausgabe 022)&lt;/ref&gt;&lt;/div&gt;

	</description>
	<link>http://www.muenchnerubahn.de/aktuelles/2010/02/slam-train/</link>
	<author>florian.schuetz@muenchnerubahn.de</author>
	<pubDate>Fri, 05 Feb 2010 11:47:16 +0100</pubDate>
	</item>
		<item>
	<title>Vorstellung Bahnhofsumbau Münchner Freiheit</title>
	<description>
	&lt;p&gt;&lt;span class='floatright'&gt;&lt;a rel='lightbox' title='Münchner Freiheit nach der Neugestaltung' target='pic_mu_12' class='snap_noshots' href='http://www.muenchnerubahn.de/bild/gross/mu_12.jpg'&gt;&lt;img  src='http://www.muenchnerubahn.de/bild/mittel/mu_12.jpg' alt='Münchner Freiheit nach der Neugestaltung'  width='150' height='100' /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;Nach rund 20 Monaten Bauzeit und gut 38 Jahre nach seiner Eröffnung wurde der neugestaltete Bahnhof &lt;a href='/netz/bahnhoefe/MU/'&gt;Münchner Freiheit&lt;/a&gt; am heutigen 7. Dezember offiziell vorgestellt. Insbesondere das neue Farb- und Lichtkonzept von Ingo Maurer lassen den Bahnhof rechtzeitig zur Eröffnung der neuen Tramlinie 23 in neuem Glanz erstrahlen.&lt;/p&gt;
&lt;!--STOPPRE--&gt;
&lt;p&gt;Die Stadtwerke München haben im Auftrag der Münchner Verkehrsgesellschaft die Schwabinger Station aus den Anfangsjahren der U-Bahn in den vergangenen rund 20 Monaten umfassend saniert, neu gestaltet, brandschutztechnisch ertüchtigt und barrierefrei ausgebaut. Die Planung für den Umbau übernahm das Baureferat der Landeshauptstadt München; das neue Licht- und Farbkonzept stammt von dem weltweit renommierten Schwabinger Lichtdesigner Ingo Maurer. Während die bestehende Architektur weitgehend erhalten blieb, wurde das sichtbar in die Tage gekommene Erscheinungsbild der viergleisigen U-Bahnstation vollständig überarbeitet. Die Modernisierung kostete insgesamt rund 20 Millionen Euro und ist damit nach dem Umbau am &lt;a href='/netz/bahnhoefe/MP/'&gt;Marienplatz&lt;/a&gt; das zweitgrößte Umbauvorhaben an einem bestehenden U-Bahnhof im Münchner Untergrund.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;span class='floatright'&gt;&lt;a rel='lightbox' title='Münchner Freiheit nach der Neugestaltung' target='pic_mu_11' class='snap_noshots' href='http://www.muenchnerubahn.de/bild/gross/mu_11.jpg'&gt;&lt;img  src='http://www.muenchnerubahn.de/bild/mittel/mu_11.jpg' alt='Münchner Freiheit nach der Neugestaltung'  width='150' height='100' /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;
Im sichtbaren Bahnteigbereich wurde nahezu alles erneuert, was sich auf den Bahnsteigen befindet: Bahnsteigbelag, Bahnsteigmöblierung, Wandverkleidungen, Beleuchtung und Bahnhofsdecke. 11.350 Natursteinplatten an Boden und Wänden, 1.300 gelbe Wandelemente sowie 3.200 Spiegelelemente und 204 Lichtkassetten an den Decken wurden insgesamt verbaut. &lt;br /&gt;
Zudem wurde das gesamte Zwischengeschoss umgebaut und strahlt nun in neuem Glanz. Das Ergebnis wertet den U-Bahnhof sichtbar auf: Gelbe Wände, blau illuminierte Säulen und Spiegel als Deckenverkleidung sorgen für ein attraktives Erscheinungsbild, das auf Helligkeit, Transparenz und Lebendigkeit abzielt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;span class='floatright'&gt;&lt;a rel='lightbox' title='Münchner Freiheit nach der Neugestaltung' target='pic_mu_13' class='snap_noshots' href='http://www.muenchnerubahn.de/bild/gross/mu_13.jpg'&gt;&lt;img  src='http://www.muenchnerubahn.de/bild/mittel/mu_13.jpg' alt='Münchner Freiheit nach der Neugestaltung'  width='150' height='100' /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;
Grund für die Sanierung war aber weniger die optische Aufpolierung des Bahnhofes, sondern vielmehr technische Gründe: Bei dem 1971 eröffneten und von etwa 50.000 Fahrgästen am Tag stark frequentierten Bahnhof waren Arbeiten an dem Beton der Wände und Decken nötig, außerdem musste das Brandschutzkonzept den heutigen Standards angepasst werden. So wurde an der Münchner Freiheit, die nur über einen zentralen Aufgang zur Oberfläche verfügt, ein heute vorgeschriebenes davon unabhängiges Fluchttreppenhaus nachgerüstet, über das  der Bahnhof verlassen werden kann, falls die normale Treppenanlage verraucht ist. Außerdem wurde Rauchschürzen installiert, die zum Teil fest montiert, zum Teil aber auch zusammengerollt sind und sich im Brandfall durch Rauchmelder ausgelöst auf eine Höhe von etwa 2 Meter über dem Fußboden absenken.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;span class='floatright'&gt;&lt;a rel='lightbox' title='Münchner Freiheit nach der Neugestaltung' target='pic_mu_14' class='snap_noshots' href='http://www.muenchnerubahn.de/bild/gross/mu_14.jpg'&gt;&lt;img  src='http://www.muenchnerubahn.de/bild/mittel/mu_14.jpg' alt='Münchner Freiheit nach der Neugestaltung'  width='150' height='100' /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;
Da durch diese umfangreichen Arbeiten die bestehenden Wandverkleidungen ohnehin demontiert werden mussten, wurde entschieden, bei dieser Gelegenheit auch das optische Erscheinungsbild zu überarbeiten und gleichzeitig den Bahnhof auch mit einem neuen Leitsystem und einer um 5cm erhöhten Bahnsteigkante aufzuwerten. Dafür wurde der international rennomierte Schwabinger Lichtdesigner Ingo Maurer, der in München bereits zwei Bahnhöfe, darunter den Bahnhof &lt;a href='/netz/bahnhoefe/WF/'&gt;Westfriedhof&lt;/a&gt;, gestaltet hat, engagiert.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Maurer sieht sein Werk als &quot;Reaktion auf das, war vorher war: Absolute Tristesse&quot;, und hatte das Ziel, den Bahnhof in das genaue Gegenteil zu verwandeln. Dabei hatte er die Auflage, die blauen Säulen zu übernehmen, und hat sich für die Wände schnell für gelb,der Komplementärfarbe zur blauen &quot;Farbe des Immatriellen&quot;, entschieden. Maurer hätte sich das gelb dabei aber noch leuchtender gewünscht. Im Gegensatz zum Westfriedhof, wo sich der Besucher durch das Lichtkonzept beschützt fühlen soll, soll er sich an der Münchner Freiheit &quot;angetörnt fühlen&quot;. Im Sperrengeschoß sind die Farben bewusst dezenter gehalten, weil durch die Läden bereits eine gewisse Unruhe erzeugt wird.&lt;/p&gt; 

&lt;p&gt;
&lt;span class='bildtextbox floatright'&gt;&lt;a rel='lightbox' title='Ingo Maurer an der Münchner Freiheit' target='pic_mu_ingo_maurer' class='snap_noshots' href='http://www.muenchnerubahn.de/bild/gross/mu_ingo_maurer.jpg'&gt;&lt;img  src='http://www.muenchnerubahn.de/bild/mittel/mu_ingo_maurer.jpg' alt='Ingo Maurer an der Münchner Freiheit'  width='150' height='200' /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span class='bildtext'&gt;Ingo Maurer&lt;br /&gt;im Gespräch&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;
Maurer sieht aber seine Arbeit auch als Kompromiss, weil er einige Vorstellungen beim Baureferat nicht hatte durchsetzen können. Dabei beklagte er vorallem, dass er als Leuchtmittel nur normale Neonröhren einsetzen durfte, was ihn stark eingeschränkt habe, weil er den Bahnhof eigentlich noch deutlich kräftiger und provokativer gestalten haben wolle. Hier hätte er gerne Leuchtmittel mit einer ungleichmäßigen Helligkeitsabgabe verwendet. Auch die Bahnsteigmöblierung entspricht nicht ganz seinen Vorstellungen. Ansonsten sei die Zusammenarbeit aber sehr gut gewesen. Er ist jedenfalls mit dem Ergebnis trotz aller Kompromisse sehr zufrieden, und hofft, dass die Fahrgäste das ähnlich sehen, auch wenn es vielleicht noch &quot;etwas Entwöhnung&quot; brauche.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Auch Herbert König bestätigte die gute Zusammenarbeit, wies aber in Zusammenhang mit der Leuchtmittelfrage darauf hin, dass angesichts der Betriebskosten leider nur einheitliche Neonröhren für die Gestaltung der Bahnhöfe in Frage kommen, da besondere Leuchtmittel im Unterhalt zu teuer seien. Die Wände sollen laut König künftig ein- bis zweimal im Jahr gereinigt werden, was Maurer als völlig übertriebenen &quot;Putzwahn&quot; bezeichnete, da die Wände durch sich ablagenden Staub an Plastizität nur gewinnen würden und Staub doch schön sei.&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;
&lt;span class='floatright'&gt;&lt;a rel='lightbox' title='Münchner Freiheit nach der Neugestaltung' target='pic_mu_sperrengeschoss_neu' class='snap_noshots' href='http://www.muenchnerubahn.de/bild/gross/mu_sperrengeschoss_neu.jpg'&gt;&lt;img  src='http://www.muenchnerubahn.de/bild/mittel/mu_sperrengeschoss_neu.jpg' alt='Münchner Freiheit nach der Neugestaltung'  width='150' height='113' /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;
Ebenfalls völlig neu gestaltet wurde auch das Ladenangebot im Zwischengeschoß der Münchner Freiheit. Dieses wurde bisher neben einer Apotheke und einem Bäcker von einem Ableger eines Kaufhauses dominiert. Im Zuge der Arbeiten wurde die Ladenaufteilung kleinräumiger gestaltet und die Ladenflächen erweitert, was durch höhere Mieteinnahmen auch einen Teil der Kosten für den Umbau ausgleicht. Dem Fahrgast steht jetzt neben einer Bäckerei und einem Geschäft für gesund belegte Brote auch ein Pizza- und Dönerladen und ein großer Zeitungsladen sowie einige weitere Einzelhandelsgeschäfte und wie gehabt die Apotheke zur Verfügung. &lt;/p&gt;


&lt;div style=&quot;display:none&quot;&gt;
&lt;ref&gt;&lt;a href=&quot;http://www.mvg-mobil.de/presse/presse_2009/pdf/07.12.2009b_mvg-pressemeldung.pdf&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;MVG-Pressemeldung vom 7. Dezember 2009: U-Bahnhof Münchner Freiheit: SWM/MVG schließen Modernisierung ab, neue Licht- und Farbgestaltung prägt Erscheinungsbild&lt;/a&gt;&lt;/ref&gt;
&lt;/div&gt;



	</description>
	<link>http://www.muenchnerubahn.de/aktuelles/2009/12/muenchner-freiheit/</link>
	<author>boris.merath@muenchnerubahn.de</author>
	<pubDate>Mon, 07 Dec 2009 23:39:32 +0100</pubDate>
	</item>
		<item>
	<title>Mobilfunk nun auch in der U2 zur Messe</title>
	<description>
	&lt;p&gt;Das Mobilfunknetz in der Münchner U-Bahn wird um den Ostabschnitt der U-Bahnlinie U2 zur Messe erweitert. Die vier Netzbetreiber Vodafone, T-Mobile, E-Plus und Telefónica O2 Germany nehmen die Sende- und Empfangsanlagen zwischen den U-Bahnstationen Sendlinger Tor und Messestadt Ost am Montag, 16. November, planmäßig in Betrieb. &lt;/p&gt;

&lt;!--STOPPRE--&gt;
&lt;p&gt;Dieser Streckenabschnitt umfasst 13 Bahnhöfe und knapp 12 Kilometer Tunnelstrecke zwischen den einzelnen Stationen. Verbaut wurden 14 Verstärkereinheiten und 50 Antennen. Die Erweiterung kommt unter anderem den zahlreichen Messebesuchern zugute, die nun auch in der U-Bahn telefonieren bzw. die schnelle Datenübertragung per UMTS nutzen können. In den Bahnhöfen &lt;a href='/netz/bahnhoefe/FH/'&gt;Fraunhoferstraße&lt;/a&gt; und &lt;a href='/netz/bahnhoefe/KO/'&gt;Kolumbusplatz&lt;/a&gt; profitieren auch die Fahrgäste der dort parallel zur U2 verkehrenden U-Bahnlinie U1.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Als nächstes soll bis Jahresende der unterirdische Abschnitt der U6-Nord im Stadtgebiet mit Mobilfunk versorgt werden (&lt;a href='/netz/bahnhoefe/OD/'&gt;Odeonsplatz&lt;/a&gt; – &lt;a href='/netz/bahnhoefe/AH/'&gt;Alte Heide&lt;/a&gt;). Im Laufe des Jahres 2010 wollen die Netzbetreiber dann weite Teile des übrigen U-Bahnsystems mit Sende- und Empfangsanlagen ausrüsten. 2011 werden letzte Außenabschnitte folgen. Die erforderlichen Investitionen in Höhe von mehreren Millionen Euro tragen die vier Netzbetreiber Vodafone, T-Mobile, E-Plus und O2 zu gleichen Teilen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Das so genannte Kernnetz ist bereits seit Anfang September dieses Jahres in Betrieb. Es umfasst Münchens wichtigste U-Bahnstationen und Umsteigeknotenpunkte in der Innenstadt, nämlich &lt;a href='/netz/bahnhoefe/MP/'&gt;Marienplatz&lt;/a&gt;, &lt;a href='/netz/bahnhoefe/OD/'&gt;Odeonsplatz&lt;/a&gt;, &lt;a href='/netz/bahnhoefe/KA/'&gt;Karlsplatz (Stachus)&lt;/a&gt;, &lt;a href='/netz/bahnhoefe/HO/'&gt;Hauptbahnhof&lt;/a&gt; und &lt;a href='/netz/bahnhoefe/SE/'&gt;Sendlinger Tor&lt;/a&gt; sowie den Oktoberfest-Bahnhof &lt;a href='/netz/bahnhoefe/TW/'&gt;Theresienwiese&lt;/a&gt;. Versorgt werden außerdem die insgesamt rund 4,5 km langen Tunnelstrecken zwischen diesen U-Bahnhöfen.&lt;/p&gt;

&lt;span style=&quot;display:none&quot;&gt;&lt;ref&gt;&lt;a href=&quot;http://www.mvg-mobil.de/presse/presse_2009/pdf/13.11.2009_mvg-pressemeldung.pdf&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;MVG Pressemitteilung: Handy-Empfang in der Münchner U-Bahn: Mobilfunk-Netz wird um U2-Ost zur Messe erweitert; Ausbau im Zeitplan&lt;/a&gt;&lt;/ref&gt;&lt;/span&gt;

	</description>
	<link>http://www.muenchnerubahn.de/aktuelles/2009/11/mobilfunk-in-der-u-bahn/</link>
	<author>florian.schuetz@muenchnerubahn.de</author>
	<pubDate>Sat, 14 Nov 2009 17:51:22 +0100</pubDate>
	</item>
		<item>
	<title>Neue Notrufsäule vorgestellt</title>
	<description>
	&lt;p&gt;&lt;span class='floatright'&gt;&lt;a rel='lightbox' title='' target='pic_news_sos' class='snap_noshots' href='http://www.muenchnerubahn.de/bild/gross/news_sos.jpg'&gt;&lt;img  src='http://www.muenchnerubahn.de/bild/mittel/news_sos.jpg' alt=''  width='150' height='109' /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;
Am &lt;a href='/netz/bahnhoefe/HO/'&gt;Hauptbahnhof&lt;/a&gt; wurde heute in einem Pressegespräch die neue Notrufsäule der MVG vorgestellt. Diese neue, auffälligere Bauform soll künftig alle Notfalleinrichtungen bündeln und in den nächsten Jahren die bestehenden Einrichtungen ersetzen.
&lt;/p&gt;
&lt;!--STOPPRE--&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class='floatright'&gt;&lt;a rel='lightbox' title='Notrufsäule' target='pic_notrufsaeule_ho' class='snap_noshots' href='http://www.muenchnerubahn.de/bild/gross/notrufsaeule_ho.jpg'&gt;&lt;img  src='http://www.muenchnerubahn.de/bild/mittel/notrufsaeule_ho.jpg' alt='Notrufsäule'  width='74' height='270' /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;Der Termin für die Vorstellung war laut Herbert König, Vorsitzendem der Münchner Verkehrsgesellschaft, schon lange geplant, und hat nichts mit dem Mord am S–Bahnhof Solln zu tun. Dennoch dürfte der Zeitpunkt für besondere Aufmerksamkeit in der Presse sorgen. Ganz billig ist das Projekt nicht. Eine Säule kostet zwischen 15000 und 20000 Euro, je nach Ausstattung, und pro Bahnhof sind mehrere Notrufsäulen erforderlich. Für die Ausstattung aller Bahnhöfe, die den ehrgeizigen Plänen zufolge in drei bis vier Jahren abgeschlossen sein soll, wird die MVG daher etwa sechs Millionen Euro ausgeben müssen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dafür bietet die Säule gegenüber den bisherigen Konzepten aber auch einige Vorteile:&lt;br /&gt;
Bei der Aufstellung der Säulen sollen, wo technisch möglich, Orte gewählt werden, die besonders auffallen. Daher sollen die auffällig in rot gestalteten Notrufsäulen bevorzugt in Sichtweite der Rolltreppen platziert werden, so dass diese bei jedem Betreten des Bahnhofes wahrgenommen werden. Das soll dafür sorgen, dass sich der Standort jedem Fahrgast ins Gedächtnis einprägt, und damit dem Problem entgegenwirken, dass viele Menschen im Notfall erst überlegen müssen, wo sie Hilfe erreichen können.&lt;br /&gt;
Außerdem werden die Noteinrichtungen endlich an einem Ort gebündelt. Bisher sind die einzelnen Elemente in vielen Bahnhöfen weit verstreut angeordnet. Auf den Bahnhöfen, die in den 80ern eröffnet wurden, findet sich der Notruf meist am anderen Ende der Fahrplanvitrine wie die Nothalte, in den Bahnhöfen aus den 70ern ist der Notruf gar in der Mitte zwischen zwei Nothalten angeordnet. Bei den Notrufsäulen befinden sich jetzt Notruf, Nothalt, Feuerlöscher und - in den meisten Bahnhöfen - der Defibrillator an einem Ort.&lt;br /&gt;
Außerdem sind die Notrufsäulen auch mit einem Informationstaster ausgestattet. Mit diesem ist es jetzt auch möglich, die Leitstelle bei kleineren Problemen oder auch Fragen zu erreichen. Außerdem ist die Säule mit einer Kamera ausgerüstet, so dass die Leitstelle bei Eingang eines Notrufes sofort auch per Bild erkennen kann, ob eine akute Gefahr vorliegt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In der Übergangszeit sollen in den Bahnhöfen, die erst gegen Ende des Projektes umgerüstet werden, auch die bestehenden Noteinrichtungen deutlicher gekennzeichnet werden, wie zum Beispiel bereits am &lt;a href='/netz/bahnhoefe/BP/'&gt;Bonner Platz&lt;/a&gt; geschehen. Die neuen Notrufsäulen sind bisher im U4/5-Teil des &lt;a href='/netz/bahnhoefe/HO/'&gt;Hauptbahnhof&lt;/a&gt; sowie am &lt;a href='/netz/bahnhoefe/OB/'&gt;Ostbahnhof&lt;/a&gt; zu finden, als nächstes soll die &lt;a href='/netz/bahnhoefe/MU/'&gt;Münchner Freiheit&lt;/a&gt; sowie der &lt;a href='/netz/bahnhoefe/OD/'&gt;Odeonsplatz&lt;/a&gt; damit ausgerüstet werden.

&lt;h3 style='clear:both'&gt;Weitere Bilder&lt;/h3&gt;
&lt;div class='newimage'&gt;&lt;span class='bildtextbox floatright'&gt;&lt;a rel='lightbox' title='Präsentation der neuen Notrufsäulen' target='pic_notrufsaeule_ho_praesentation_koenig' class='snap_noshots' href='http://www.muenchnerubahn.de/bild/gross/notrufsaeule_ho_praesentation_koenig.jpg'&gt;&lt;img  src='http://www.muenchnerubahn.de/bild/mittel/notrufsaeule_ho_praesentation_koenig.jpg' alt='Präsentation der neuen Notrufsäulen'  width='150' height='200' /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span class='bildtext'&gt;Herbert König präsentiert die neue Säule&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class='newimage'&gt;&lt;span class='bildtextbox floatright'&gt;&lt;a rel='lightbox' title='' target='pic_notruf_alt_hu' class='snap_noshots' href='http://www.muenchnerubahn.de/bild/gross/notruf_alt_hu.jpg'&gt;&lt;img  src='http://www.muenchnerubahn.de/bild/mittel/notruf_alt_hu.jpg' alt=''  width='150' height='200' /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span class='bildtext'&gt;Alte Bauform der Notrufe.&lt;br /&gt;Rechts der Fahrplanvitrine der Nothalt&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;br style='clear:both' /&gt;

&lt;span style=&quot;display:none&quot;&gt;
&lt;ref&gt;&lt;a href=&quot;http://www.mvg-mobil.de/presse/presse_2009/pdf/17.09.2009_mvg-pressemeldung.pdf&quot;&gt;Pressemeldung der MVG vom 17.9.2009 zu den neuen Notrufsäulen&lt;/a&gt;&lt;/ref&gt;

&lt;/span&gt;	</description>
	<link>http://www.muenchnerubahn.de/aktuelles/2009/09/notrufsaeule/</link>
	<author>boris.merath@muenchnerubahn.de</author>
	<pubDate>Thu, 17 Sep 2009 19:55:47 +0100</pubDate>
	</item>
		<item>
	<title>U6-Verlängerung nach Martinsried beschlossen</title>
	<description>
	&lt;p&gt;
&lt;span class='floatright'&gt;&lt;a rel='lightbox' title='' target='pic_netz_u6_sued' class='snap_noshots' href='http://www.muenchnerubahn.de/bild/gross/netz_u6_sued.jpg'&gt;&lt;img  src='http://www.muenchnerubahn.de/bild/mittel/netz_u6_sued.jpg' alt=''   /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;
Die Ballung von Forschungsinstituten der Münchner Universitäten in Martinsried im Süden von München machte eine Verlängerung der U6 im Süden schon länger wahrscheinlich. Der Kreistag des Landkreises München hat am 20. Juli 2009 nun den Bau formell beschlossen.&lt;/p&gt;
&lt;!--STOPPRE--&gt;
&lt;p&gt;In der Kreistagssitzung in Grünwald wurde der Bau der gut einen Kilometer langen Strecke vom Bahnhof &lt;a href='/netz/bahnhoefe/KL/'&gt;Klinikum Großhadern&lt;/a&gt; bis nach Martinsried mit einem Bahnhof in der Nähe der Forschungsinstitute beschlossen, im Jahr 2014 oder 2015 sollen die ersten Züge rollen. Die Finanzierung der rund 67 Millionen Euro teuren Streckenverlängerung werden der Landkreis München, die beteiligte Gemeinde Planegg sowie Land und Bund zusammen übernehmen. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Insbesondere die Forschungsinstitute der Ludwig-Maximilians-Universität sowie das Max-Planck-Institut sowie diverse andere Forschungseinrichtungen werden von der besseren Anbindung in Richtung München profitieren. In fußläufiger Entfernung des U-Bahnhofes befindet sich aber auch fast die gesamte Gemeinde Martinsried. Der geplante Bahnhof soll mit großen Oberlichtern nahe an der Oberfläche erstellt werden. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Neben Garching am nördlichen Ende der U6 wird die U-Bahn dann auch am südlichen Ende die Münchner Stadtgrenze überschritten.&lt;/p&gt;

&lt;span style=&quot;display:none&quot;&gt;
&lt;ref&gt;&lt;a href=&quot;http://www.sueddeutsche.de/25u38o/2975182/U-6-faehrt-bald-bis-Martinsried.html&quot;&gt;sueddeutsche.de - U 6 fährt bald bis Martinsried &lt;/a&gt;&lt;/ref&gt;
&lt;ref&gt;&lt;a href=&quot;http://www.planegg.de/PBauA/11b-AnlagezumProtokoll-VortragzurU-Bahnverlangerung.pdf&quot;&gt;Präsentation der Gemeinde Planegg&lt;/a&gt;&lt;/ref&gt;
&lt;/span&gt;	</description>
	<link>http://www.muenchnerubahn.de/aktuelles/2009/07/verlängerung-martinsried/</link>
	<author>florian.schuetz@muenchnerubahn.de</author>
	<pubDate>Tue, 21 Jul 2009 23:48:48 +0100</pubDate>
	</item>
		<item>
	<title>Slam Train – Der poetische Sonderzug in Münchens Untergrund</title>
	<description>
	&lt;p&gt;
&lt;span class='bildtextbox floatright'&gt;&lt;a rel='lightbox' title='Slam Train - 10 Jahre Münchner Poetry Slam - Geburtstagsfeier in zwei B-Wagen als fahrender Bühne' target='pic_slamtrain_1' class='snap_noshots' href='http://www.muenchnerubahn.de/bild/gross/slamtrain_1.jpg'&gt;&lt;img  src='http://www.muenchnerubahn.de/bild/mittel/slamtrain_1.jpg' alt='Slam Train - 10 Jahre Münchner Poetry Slam - Geburtstagsfeier in zwei B-Wagen als fahrender Bühne'  width='150' height='113' /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span class='bildtext'&gt;Slam-Train 2006&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;
Im Jahr 2006 sorgte ein zum Club umfunktionierter U-Bahn-Zug mit fünf Slampoetinnen und -poeten für Furore, die dort ihre Texte den teilweise überraschten Fahrgästen präsentierten. Am 7. Februar kehrt der poetische Zug in den Münchner Untergrund zurück und besinnt sich wie sein Vorgänger auf die Wurzeln des gesprochenen Wortes.&lt;/p&gt;
&lt;!--STOPPRE--&gt;
&lt;p&gt;Der U-Bahnzug wird wieder zur Stätte der Begegnung im öffentlichen Raum, in dem Poetinnen und Poeten das Thema Migration „unter die Lupe“ nehmen oder auch einfach nur das zugestiegene Publikum unterhalten. An Bord ist diesmal Deutschlands „interkulturellstes“ Spoken-Word-Ensemble Word Alert, das aus dem gebürtigen Kroaten Dalibor Markovic, dem Franco-Japaner Ken Yamamoto und dem Polen Telhaim besteht, die auch solo zu den wortgewaltigsten deutschen Slampoeten zählen. Aus Paderborn kommt der gebürtige Afghane Sulaiman Masomi, der mit seiner sozialkritischen Rap Poetry und mit seinen witzig-ironischen Kurzgeschichten das Publikum begeistert, darin sowohl sich und seine Rolle als Migrant als auch deutsche Sitten und Gewohnheiten aufs Korn nimmt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Das Line-up veredelt die 21-jährige New Yorkerin Tahani Salah, gebürtige Palästinenserin und derzeit eine der interessantesten und politischsten Stimmen der amerikanischen Spoken-Word-Szene. Ko Bylanzky, Veranstalter des größten Poetry Slams in Europa im Münchner Substanz, moderiert die Veranstaltung. Rayl Patzak bringt als weltweit einziger Poetry-DJ Gedichte zum Tanzen.&lt;/p&gt;

&lt;h3&gt;Fahrplan&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Der Slam Train fährt am Samstag, 7. Februar, von 19 bis 22.30 Uhr in der U-Bahn zwischen &lt;a href='/netz/bahnhoefe/OZ/'&gt;Olympiazentrum&lt;/a&gt; und &lt;a href='/netz/bahnhoefe/SU/'&gt;Sendlinger Tor&lt;/a&gt; (Sonderfahrt – bei freiem Eintritt – ohne Fahrschein). Der Fahrplan für den Slam Train:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abfahrt &lt;a href='/netz/bahnhoefe/OZ/'&gt;Olympiazentrum&lt;/a&gt; (Gleis 4):&lt;br /&gt;
&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;19.03 Uhr/19.43 Uhr/20.23 Uhr/21.23 Uhr/22.03 Uhr&lt;br /&gt;
Abfahrt &lt;a href='/netz/bahnhoefe/SU/'&gt;Sendlinger Tor&lt;/a&gt; (Gleis U1/U2 Richtung &lt;a href='/netz/bahnhoefe/HU/'&gt;Hauptbahnhof&lt;/a&gt;):&lt;br /&gt;
&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;19.20 Uhr/20 Uhr/20.40 Uhr/21.40 Uhr/22.20 Uhr.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Veranstalter: Kulturreferat der Landeshauptstadt München, Ko Bylanzky und Rayl Patzak (Planet Slam), Info: Patricia Müller, Telefon 2 33-2 43 64, oder E-Mail: &lt;a href=&quot;mailto:patricia.mueller@muenchen.de&quot;&gt;patricia.mueller@muenchen.de&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;div style=&quot;display:none&quot;&gt;&lt;ref&gt;Rathaus-Umschau vom Dienstag, 3. Februar 2009 (Ausgabe 022)&lt;/ref&gt;&lt;/div&gt;

	</description>
	<link>http://www.muenchnerubahn.de/aktuelles/2009/02/slam-train/</link>
	<author>florian.schuetz@muenchnerubahn.de</author>
	<pubDate>Wed, 04 Feb 2009 20:30:29 +0100</pubDate>
	</item>
		<item>
	<title>Handyempfang in der U-Bahn wird möglich</title>
	<description>
	&lt;p&gt;Wie die Münchner Verkehrsgesellschaft zusammen mit den Mobilfunktbetreibern E-Plus, O2, T-Mobile und Vodafone am 4. Dezember mitteilt, wird Anfang 2009 mit der Versorgung der wichtigsten Streckenabschnitten mit Mobilfunkempfang begonnen.&lt;/p&gt;
&lt;!--STOPPRE--&gt;
&lt;p&gt;
Mit der Unterzeichnung des Vertrags über die Mobilfunkversorgung in der Münchner U-Bahn zwischen der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) und
den Netzbetreibern E-Plus, O2, T-Mobile und Vodafone wird federführend von Vodafone die der Handyempfang zunächst auf den wichtigsten Strecken sichergestellt. Zuvor wurden in den vergangenen Monaten bereits Planungen und Machbarkeitsstudien durchgeführt. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Arbeiten beginnen Anfang 2009 mit dem Ausbau der technischen Zentralstation, die sich am Hauptbahnhof befinden wird. Danach sollen die unterirdischen Bahnhöfe sowie die Strecken zur Neuen Messe München (U2) und zur Allianz Arena (U6) folgen. Bis zum nächsten Oktoberfest soll auch der Bahnhof &lt;a href='/netz/bahnhoefe/TW/'&gt;Theresienwiese&lt;/a&gt; mit versorgt sein.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Netzbetreiber werden nun rasch mit der Installation der Sende- und Empfangsanlagen beginnen. Viele Arbeiten können zwar parallel zum Fahrbetrieb erfolgen, aber die Installation der Tunnelantennen und anderer Technik ist nur nachts während der sehr kurzen Betriebsruhe der U-Bahn zwischen 1 und 4 Uhr möglich.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Rund 75 Kilometer Tunnelstrecke und 89 unterirdische U-Bahnhöfe gilt es mit den Funkstandards GSM und UMTS zu versorgen. Dazu werden rund 100 Verstärkereinheiten
und über 250 Sendeantennen benötigt. Mit Glasfaser sind die einzelnen Einheiten an die Zentralstation am Hauptbahnhof angebunden. Von dort aus werden die Gespräche und Daten dann an die Vermittlungsstellen der jeweiligen Netzbetreiber weitergeleitet.&lt;/p&gt;

&lt;span style=&quot;display:none&quot;&gt;&lt;ref&gt;&lt;a href=&quot;http://www.mvg-mobil.de/presse/presse_2008/pdf/04.12.2008_mvg-pressemeldung.pdf&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;MVG Pressemitteilung: Weichen für Handyempfang in der Münchner U-Bahn gestellt&lt;/a&gt;&lt;/ref&gt;&lt;/span&gt;

	</description>
	<link>http://www.muenchnerubahn.de/aktuelles/2008/12/mobilfunk-in-der-u-bahn/</link>
	<author>florian.schuetz@muenchnerubahn.de</author>
	<pubDate>Thu, 04 Dec 2008 13:10:06 +0100</pubDate>
	</item>
		<item>
	<title>Neues zum Fahrplanwechel</title>
	<description>
	&lt;p&gt;
&lt;img  src='http://www.muenchnerubahn.de/bild/mittel/mvv-fahrplanbuch2009.jpg' alt=''  hspace='4' vspace='4' align='right' width='150' height='170' /&gt;
Bei allen U-Bahnlinien wird das Angebot ab 14. Dezember in einzelnen Streckenabschnitten ausgebaut. Insbesondere in der Zeit zwischen den Hauptverkehrszeiten wird das Angebot teilweise deutlich verbessert. &lt;/p&gt;

&lt;!--STOPPRE--&gt;

&lt;p&gt;Zum diesjährigen Fahrplanwechsel weitet die MVG ihr Leistungsangebot um insgesamt 2,7 Prozent aus. Auf fünf von sechs U-Bahnlinien wird in besonders
stark nachgefragten Streckenabschnitten zeitweise der Takt verdichtet. Viele Bus-Fahrgäste werden von optimierten Linienwegen und Taktverbesserungen profitieren; hierzu setzt die MVG im Spitzenverkehr 13 zusätzliche Fahrzeuge ein. U-Bahn, Bus und Straßenbahn kommen zusammen auf über 13.000 Fahrten pro Tag.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Erstmalig gibt es mit der U6 eine U-Bahn-Linie, die wochentags ganztägig in einer Taktfolge unter 10 Minuten verkehrt. Die MVG reagiert mit den Änderungen insbesondere auf die weiter gestiegene Nachfrage bei U-Bahn, Bus und Tram. Nachdem das Fahrgastaufkommen bereits 2007 um 1,5 Prozent zugelegt hatte, verzeichnete die MVG im ersten Halbjahr 2008 erneut ein deutliches Fahrgast-Plus von 4,2 Prozent.&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;Hier die Änderungen im Einzelnen:&lt;/p&gt;

&lt;h3&gt;U1 Olympia-Einkaufszentrum - Mangfallplatz&lt;/h3&gt;
&lt;img  src='http://www.muenchnerubahn.de/bild/square1/zza_u1.jpg' alt='Detailaufnahme eines Matrixanzeigers in einem B-Wagens'  hspace='4' vspace='4' align='left' width='55' height='55' /&gt;
&lt;p&gt;Der zwischen &lt;a href='/netz/bahnhoefe/WF/'&gt;Westfriedhof&lt;/a&gt; und &lt;a href='/netz/bahnhoefe/SU/'&gt;Sendlinger Tor&lt;/a&gt; bestehende 5-Minuten-Takt wird an Montagen mit Freitagen bis ca. 9:30 Uhr verlängert. Von Montag bis Donnerstag wird der abendliche 5-Minuten-Takt bis 19:30 Uhr verlängert. An Freitagen während der Schulzeit wird künftig im selben Abschnitt von 12:30 bis kurz vor 19:00 Uhr ebenso auf einen 5-Minuten-Takt verdichtet. &lt;/p&gt;

&lt;h3&gt;U2 Feldmoching - Messestadt Ost&lt;/h3&gt;
&lt;img  src='http://www.muenchnerubahn.de/bild/square1/zza_u2.jpg' alt='Zugzielanzeiger auf der Messelinie'  hspace='4' vspace='4' align='left' width='55' height='55' /&gt;
&lt;p&gt;Die U2 verkehrt montags bis freitags bereits ab etwa 12:30 Uhr zwischen &lt;a href='/netz/bahnhoefe/MI/'&gt;Milbertshofen&lt;/a&gt; und &lt;a href='/netz/bahnhoefe/KO/'&gt;Kolumbusplatz&lt;/a&gt; im 5-Minuten-Takt, das Fahrtangebot wird auf diesem Abschnitt also am frühen Nachmittag verdoppelt.&lt;/p&gt;
    
&lt;h3 style=&quot;clear:both&quot;&gt;U3 Olympia-Einkaufszentrum - Fürstenried West&lt;/h3&gt;
&lt;img  src='http://www.muenchnerubahn.de/bild/square1/zza_u3.jpg' alt='Zugzielanzeiger U3'  hspace='4' vspace='4' align='left' width='55' height='55' /&gt;
&lt;p&gt;Der 5-Minuten-Takt zwischen &lt;a href='/netz/bahnhoefe/OZ/'&gt;Olympiazentrum&lt;/a&gt; und &lt;a href='/netz/bahnhoefe/SE/'&gt;Sendlinger Tor&lt;/a&gt; wird Montag bis Freitag morgens bis ca. 9:30 Uhr und abends um 10 Minuten verlängert.&lt;/p&gt;

&lt;h3 style=&quot;clear:both&quot;&gt;U4 Westendstraße - Arabellapark&lt;/h3&gt;
&lt;img  src='http://www.muenchnerubahn.de/bild/square1/zza_u4.jpg' alt='Zugzielanzeiger mit Fallblättern'  hspace='4' vspace='4' align='left' width='55' height='55' /&gt;
&lt;p&gt;Montag bis Freitag werden die Fahrten zwischen 5 und 6 Uhr morgens zur &lt;a href='/netz/bahnhoefe/WS/'&gt;Westendstraße&lt;/a&gt; verlängert. Zusammen mit der U5 ergibt sich dadurch auf dem Abschnitt &lt;a href='/netz/bahnhoefe/WS/'&gt;Westendstraße&lt;/a&gt; - &lt;a href='/netz/bahnhoefe/MW/'&gt;Max-Weber-Platz&lt;/a&gt; in diesem Zeitraum ein 10-Minuten-Takt.&lt;/p&gt;

&lt;h3 style=&quot;clear:both&quot;&gt;U5 Laimer Platz - Neuperlach Süd&lt;/h3&gt;
&lt;img  src='http://www.muenchnerubahn.de/bild/square1/zza_u5.jpg' alt='Zugzielanzeiger U5'  hspace='4' vspace='4' align='left' width='55' height='55' /&gt;
&lt;p&gt;Der morgendliche 5-Minuten-Takt wird Montag bis Freitag auf der ganzen Linie bis ca. 9:30 Uhr verlängert (Richtung &lt;a href='/netz/bahnhoefe/LP/'&gt;Laimer Platz&lt;/a&gt; um 30 Minuten, Richtung &lt;a href='/netz/bahnhoefe/NS/'&gt;Neuperlach Süd&lt;/a&gt; um 10 Minuten).&lt;/p&gt;

&lt;h3 style=&quot;clear:both&quot;&gt;U6 Garching-Forschungszentrum - Klinikum Großhadern&lt;/h3&gt;
&lt;img  src='http://www.muenchnerubahn.de/bild/square1/zza_u6.jpg' alt='Zugzielanzeiger im Innenraum eines C-Zuges'  hspace='4' vspace='4' align='left' width='55' height='55' /&gt;
&lt;p&gt;Die bisher schon ab ca. 12:30 Uhr zwischen &lt;a href='/netz/bahnhoefe/MU/'&gt;Münchner Freiheit&lt;/a&gt; und &lt;a href='/netz/bahnhoefe/HS/'&gt;Harras&lt;/a&gt; verkehrende Verstärkerlinie wird Montag bis Freitag durchgehend zwischen den Hauptverkehrszeiten eingesetzt. An Samstagen verkehrt die Verstärkerlinie neu auch von 10 bis 19 Uhr. Damit gibt es wochentags zwischen etwa 6:45 und 20:15 Uhr, am Wochenende zwischen 10:30 und 19 Uhr auf dem gemeinsamen Abschnitt mit der U3 zwischen &lt;a href='/netz/bahnhoefe/MU/'&gt;Münchner Freiheit&lt;/a&gt; und &lt;a href='/netz/bahnhoefe/IP/'&gt;Implerstraße&lt;/a&gt; einen 3-3-4-Minuten-Takt. 
&lt;/p&gt;


                               	</description>
	<link>http://www.muenchnerubahn.de/aktuelles/2008/12/fahrplanwechsel/</link>
	<author>florian.schuetz@muenchnerubahn.de</author>
	<pubDate>Thu, 04 Dec 2008 13:07:36 +0100</pubDate>
	</item>
		<item>
	<title>Neuer Vorstoß zur Martinsried-Verlängerung</title>
	<description>
	&lt;p&gt;&lt;span class='floatright'&gt;&lt;a rel='lightbox' title='' target='pic_netz-u6-sued' class='snap_noshots' href='http://www.muenchnerubahn.de/bild/gross/netz-u6-sued.jpg'&gt;&lt;img  src='http://www.muenchnerubahn.de/bild/mittel/netz-u6-sued.jpg' alt=''   /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;
Die Gemeinde Planegg beschloss unlängst die Finanzierung einer neuen Kosten-Nutzen-Analyse zur Verlängerung der U-Bahn-Linie U6 von &lt;a href='/netz/bahnhoefe/KL/'&gt;Klinikum Großhadern&lt;/a&gt; bis nach Martinsried.&lt;/p&gt;
&lt;!--STOPPRE--&gt;
&lt;p&gt;Wie der Münchner Merkur meldet, beschloss der Planegger Gemeinderat, eine aktualisierte Fassung der bereits 10 Jahre zurückliegenden Studie von 1998 mit 40.000 Euro zu finanzieren. Die damalige Studie attestierte der rund 1,3 Kilometer langen Streckenverlängerung einen deutlich positiven Kosten-Nutzen-Faktor, was zur Bewilligung von Fördergeldern durch Bundes- sowie Staatsregierung zwingend notwendig ist. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Planegger Bürgermeisterin hofft beim Bauvorhaben insbesondere auf Unterstützung durch den Wirtschafts- und Verkehrsminister Martin Zeil sowie Finanzminister Georg Fahrenschon, die beide aus dem Würmtal stammen, in dem auch Planegg liegt. Sobald die neue Studie vorliegt, soll zügig mit den Finanzierungsvereinbarungen begonnen werden, damit einer baldigen Umsetzung des Projekts nichts mehr im Wege steht. Insbesondere bei den Betriebskosten ist die Gemeinde Planegg auf staatliche Unterstützung angewiesen, da diese ähnlich wie in Garching nicht alleine von der Gemeinde zu schultern sind. &lt;/p&gt;

&lt;h3&gt;Hintergrund&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Die Ballung von Forschungsinstituten der Münchner Universitäten in Martinsried hat schon seit Jahren zu Vorplanungen seitens der Gemeinde Planegg, zu der Martinsried gehört, geführt, diese 1,282 Kilometer lange Verlängerung der U6 mit einem Bahnhof in Angriff zu nehmen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ein konkretes Datum existiert hierzu jedoch nach wie vor nicht, dieses Projekt ist aber eine der wahrscheinlicheren U-Bahn-Verlängerungsoptionen. Sollte die Ludwig-Maximilians-Universität ihre Pläne umsetzen und ihre naturwissenschaftlichen Fächer komplett nach Großhadern/Martinsried verlagern, dürfte diese Planung deutlich beschleunigt werden.&lt;/p&gt;



&lt;span style=&quot;display:none&quot;&gt;&lt;ref&gt;&lt;a href=&quot;http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/planegg-zahlt-neue-analyse-18761.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Münchner Merkur: Planegg zahlt neue Analyse&lt;/a&gt;&lt;/ref&gt;&lt;/span&gt;	</description>
	<link>http://www.muenchnerubahn.de/aktuelles/2008/11/martinsried/</link>
	<author>florian.schuetz@muenchnerubahn.de</author>
	<pubDate>Mon, 10 Nov 2008 20:38:07 +0100</pubDate>
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