» U-Bahnhof Dietlindenstraße (U6)
Der Bahnhof Alte Heide wurde wie die meisten Regelbahnhöfe der 1971 eröffneten ersten U-Bahnstrecke von Paolo Nestler gestaltet.
Seinen Namen trägt er wie die gleichnamige Straße, die an der Oberfläche in die Ungererstraße mündet, nach Prinzessin Dietlinde, einer Tochter des früheren Königs Ludwig III., die nur etwa ein Jahr alt wurde.
Am südlichen Bahnsteigende erreicht man über eine Fahr- und Festtreppe sowie einen in den 1990ern nachgerüsteten Aufzug das Sperrengeschoss unter der Kreuzung Dietlinden-/Ungererstraße. Von hier aus führen Treppenanlagen an allen vier Enden der Kreuzung an die Oberfläche. Am nördlichen Bahnsteigende erreicht man über ein weiteres Sperrengeschoss die Oberfläche beidseits der Ungererstraße.
Wie die anderen Bahnhöfe der 1971 eröffneten U6 kommt er mit wenigen gestalterischen Elementen aus: grün-graue Faserzementplatten an den Hintergleiswänden und mit Keramikplatten verkleidete Bahnsteigsäulen. Am Bahnhof Dietlindenstraße sind diese sechseckig und in grün gehalten, was ihn auch ohne Lesen des Bahnhofnamens erkennbar macht.
Die Decken sind mit Querschürzen im Abstand der Säulen versehen, um die Blendwirkung der quer zur Fahrtrichtung angeordneten Leuchtstoffröhren zu mindern.
Ende 1967 konnte nach 22 Monaten Bauzeit der Rohbau des Bahnhofs fertiggestellt werden.
Weitere Bilder
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